Sprühtrockner
![]() | Sprühtrocknung - ein faszinierender Prozess mit vielen Vorteilen |
Verfahren
Die Sprühtrocknung ist die schonenste Methode zur Trennung von Kleinmengen im Labormaßstab. Ob schonende Gewinnung von Naturfarbstoffen, Isolierung von hochwirksamen pharmazeutischen Wirkstoffen oder Mikroverkapselung - der Sprühtrockner wird in den verschiedensten Labors eingesetzt.
Die Sprühtrocknungsmethode kann zur Konservierung und Trocknung von Lebensmitteln eingesetzt werden. Durch den Prozess verlieren die Substanzen zudem an Gewicht und Volumen.
Bei einer Sprühtrocknung wird eine Lösung oder Suspension in ein heißes Trocknungsmedium versprüht und dadurch getrocknet. Die Sprühtrocknung ist aber nur dann möglich, wenn das getrocknete Endprodukt sich als Feststoff verhält (nicht flüssig) und nicht klebrig ist. Das zu versprühende Gemisch kann in Form von Lösung, Emulsion, Suspension oder Dispersion vorliegen. Es wird mit Hilfe einer Düse oder einem Sprührad in Millionen von einzelnen Tröpfchen zerstäubt. Dabei wird die Oberfläche stark vergrößert. Das Lösungsmittel, meist Wasser, wird sofort durch die heiße Luft verdampft.
Diese schnelle Verdampfung entzieht sehr viel Wärme, so dass trotz der relativ heißen Trocknungsluft eine schonende Trocknung des Produktes ohne jeglichen thermischen Schock erzielt wird. Innerhalb einer Sekunde liegt das Produkt als Pulver, Granulat oder Agglomerat vor.

- Der Sprühtrockner B-290 wird standardmäßig im Saugverfahren betrieben. Ein leichter Unterdruck verhindert, dass bei bei einem Leck die Substanz entweicht. Mit wenigen Handgriffen kann das System in den blasenden Betrieb umgeschaltet werden, was ein Angreifen des Gebläses bei korrosiven Medien verhindert. Alle Bauteile sind besonders gut zugänglich für die Reinigung.

